Erfahrungsberichte

Eine Konditormeisterin ganz zuckerfrei und ketogen – ein Erfahrungsbericht

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Ja, ihr habt richtig gelesen, die wahrscheinlich größte Zuckerschnute hat es tatsächlich geschafft ihre Ernährung komplett umzustellen und lebt jetzt Low Carb bzw. ketogen.

Eine Konditormeisterin ganz zuckerfrei und ketogen

Aber lasst mich mal von Anfang an erzählen…
Ich war schon von jeher ein Moppelchen…und sogar ein recht glückliches Moppelchen, das gerne Pasta, Brot und Süßes gegessen hat.
Im Laufe der Jahre stieg dann aber das Gewicht und es kamen erste gesundheitliche Probleme, die ich anfangs ignorierte. Der Blutdruck stieg und musste medikamentös behandelt werden…die Beine lagerten Wasser ein, taten mir nach einem langem Arbeitstag abends ständig weh…und ich wurde immer unzufriedener.
Da beschloss ich von heute auf morgen mit einer Fastenkur abzunehmen. Ich hatte so eine Kur schon mal Jahre zuvor als Einstieg in eine Diät gemacht und damit einen schnellen Anfangserfolg gehabt. So sollte das wieder sein.

Doch diesmal war irgendetwas anders, ich merkte keinen Energiestoß wie ich ihn vom Fasten kannte. Ich fühlte mich richtig schlecht. Ja, jeden Tag fühlte ich mich schlechter…schwächer…hatte Kopf- und Gliederschmerzen…Herzrasen. Irgendwas stimmte da nicht, aber was?

Ich fing wieder an zu essen, ohne schnelle Kohlenhydrate und mit wenig Fett. An meinem Zustand änderte sich dadurch nichts. Ich blieb schwach und war nicht leistungsfähig.
Ich machte mich im Internet auf die Suche nach Lösungen und stolperte das erste Mal über die ketogene Ernährung mit all ihren „Nebenwirkungen“ die am Anfang eintreten können. Und…Bingo…da war sie die Erklärung!
Ich hatte mir durch das Fasten die Kohlenhydratspeicher geleert und mich unbewusst in Ketose versetzt. Meine Beschwerden und die Schwäche kamen von der fehlenden Fettzufuhr. Wie soll ein Motor auch laufen, wenn man ihm keinen Treibstoff zuführt?

Ich begann mich in die ketogene Ernährung einzulesen, kaufte mir Bücher, sah mir Blogs an und startete einen zweiten bewussten Versuch.
Diesmal blieben die „Nebenwirkungen“ fast komplett aus. Ich nahm viel gute Fette zu mir, aß moderat Eiweiss und nur wenige Kohlenhydrate.
Der Erfolg lies nicht lange auf sich warten. Schon nach wenigen Tagen hatte ich etliche Kilos verloren, am Anfang natürlich viel Wasser. Nach 2 Wochen konnte ich in Absprache mit meiner Ärztin die Blutdruckmedikamente absetzen, die mittlerweile nicht mehr nötig waren, denn mein Blutdruck hatte sich ohne Medikamente im optimalen Bereich eingependelt. Und die Wasseransammlungen in den Beinen wurden auch sichtlich weniger.
Den ersten Monat aß ich sehr streng und ohne jegliche Nachbauten. Ich musste mich in die neue Ernährungsform erst einfinden und war noch sehr skeptisch, ob das viele Fett wirklich zu einem Abnehmerfolg führen kann.
Dann entdeckte ich die vielen Möglichkeiten Brot und Gebäcke kohlenhydratfrei bzw. reduziert herzustellen, was mir eine bunte Vielfalt auf meinen Teller brachte und jede Menge neue Motivation.
Das war vor 3 Monaten…und wie sieht es heute aus?

Heute bin ich 29 Kilo leichter, energiegeladen und mir geht es einfach nur gut.
Ich habe kein körperliches Verlangen nach Zucker oder Kohlenhydraten, keine Fressattacken und kann anderen Menschen sogar locker während des Essens zuschauen.
Ich bin auf einem guten Weg und habe die Ernährungsform gefunden, die mich ans Ziel bringt. Ja, sogar genüsslich ans Ziel bringt, denn ich experimentiere sehr gern in meiner Ketoküche und heraus kommt das ein oder andere leckere Rezept.

Und eines davon teile ich heute mit euch…die Triangoli della Nonna…von mir lowcarbisiert und ketotauglich gemacht.
Ein herzhaftes italienisches Mürbeteiggebäck mit Kürbiskernen, das man gerne zu Salami, Käse und einem schönen Glas trockenem Rotwein reicht.

Triangoli della Nonna

Ihr braucht für 8 Stück:

  • 1 Kugel Mozzarella
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Ei Gr. M
  • 1/2 Tl. Salz
  • 1/2 Tl. Paprika edelsüss
  • 1 Prise Oregano
  • 1 Pr. Pfeffer
  • 1/2 Tl. Zitrusfaser (erhältlich HIER)
  • 50 g Mandelstaub (erhältlich HIER)
  • 20 g Kokosmehl (erhältlich HIER)
  • 20 g Kürbiskernmehl (erhältlich HIER)
  • 1 Tl. Backpulver (erhältlich HIER)

etwas Bambusfaser zum bemehlen der Arbeitsfläche (erhältlich HIER)

als Dekor: 25 g Kürbiskerne

  • Mozzarella, Butter und Ei in einen hohen Becher geben.
  • Salz, Gewürze und Zitrusfaser zufügen.
  • Alles mit dem Pürierstab gut vermischen.
  • Mandelstaub, Kokosmehl, Kürbiskernmehl und Backpulver in eine Schüssel geben.
  • Die Mozzarellamasse zufügen und verkneten.
  • Ein Backpapier mit Bambusfaser bemehlen.
  • Den Teig darauflegen.
  • Die Oberfläche leicht bestäuben und mit den Händen einen ca. 15 cm großen Kreis formen.
  • Mit einem Messer in 8 Stücke teilen.
  • Die Oberfläche mit etwas Wasser einpinseln.
  • Die Kürbiskerne darauf verteilen und leicht andrücken.
  • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Papier setzen.
  • Bei 175 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20-25 Minuten backen.

Die Triangoli schmecken noch lauwarm am besten…aber auch kalt sind sie sehr lecker.
Ein Triangolo della Nonna hat ca. 1 g KH, 8 g E und 14 g F.
Guten Appetit! Lasst es euch schmecken.

Wie ihr seht, geht es auch ohne Kohlenhydrate ziemlich lecker und ich fühle mich keines wegs eingeschränkt. Deshalb möchte mit meiner Geschichte allen Übergewichtigen Mut machen. Traut euch und probiert es aus.
Die ketogene Ernährung ist ein ziemlich guter Anfang, um den Gelüsten ein Schnippchen zu schlagen. Das sagt euch eine Konditormeisterin die jeden Tag mit den tollsten Torten, prächtigsten Häppchen und tollsten Kuchen konfrontiert wird und dabei ketogen isst. Ich kann das…und ihr könnt das auch.

Herzliche Grüße

Eure Carmela von kiefernweg.net

PS: Ich freue mich auch über ein Like auf meiner Facebookseite!

Warum, wann und wie habe ich 40 kg abgenommen – ein Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Roland Steffgen

Warum, wann und wie habe ich die 40 kg abgenommen

1. Warum:

Mit 123 kg fühlte ich mich einfach nicht mehr gut. Treppensteigen war nicht einfach, weit laufen war auch nicht möglich, vielleicht 1 km, dann war ich fertig.Die Arbeit fiel auch immer schwerer. Mein Arzt stellte Herzinsuffizienz und eine Fettleber fest. Ich denke andere Organe waren auch betroffen. So allmählich reifte dann der Wunsch wirklich abzunehmen. Das war vor ca. 3 Jahren, aber bis zum wirklichen „klick“ im Kopf dauerte es noch gut 1,5 Jahre.
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Ketogene Ernährung bei Krebs

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Ketogene Ernährung bei Krebs, Zusammenhänge …

Nach einer so einschneidenden Erfahrung wie der Krebsdiagnose, ist es nicht verwunderlich, dass so mancher unbedingt etwas unternehmen möchte. Aus diesem Grund versuchen viele etwas an der Ernährung zu ändern, einige wollen auf die ketogene Ernährung umstellen. Meist hat man irgendetwas von „dem Krebs den Zucker nehmen“ gehört und interpretiert dann „keine Kohlenhydrate mehr essen“ dahingehend, einfach keine Zucker- und keine Stärkeprodukte mehr zu essen. Dies ist schon das erste Missverständnis: Ketogen bedeutet nicht einfach nur „no carb“, sondern das Essen aus sehr viel Fett, moderatem Eiweißanteil und sehr wenig Kohlenhydraten zu zubereiten. read more →

Keto im Restaurant – wie geht das?

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Keto im Restaurant – wie geht das?

Man hat sich nach langen Überlegungen endlich dazu entschlossen, die ketogene Ernährung auszuprobieren und hat bereits die ersten leckeren Mahlzeiten zu Hause zubereitet. Doch nun steht der erste Restaurantbesuch an. Wie funktioniert dies ketogen? Wird es genug Auswahl geben? Versteht der Kellner das Anliegen? Kann die Küche die Wünsche nachvollziehen und umsetzen? read more →

Weihnachten und ketogene Ernährung – geht das?

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Weihnachten und ketogene Ernährung – geht das?

Das Jahr geht zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. Kann die Adventszeit ketogen funktionieren? Wie handelt man am besten? Soll man mit der ketogenen Ernährung pausieren? Separate ketogene Speisen im eh schon turbulenten Heiligabendstress zubereiten? Wie kann man dies einfach so neben der extrem stressigen Weihnachtszeit bewerkstelligen? read more →

Ein Erfahrungsbericht einer 17-jährigen jungen Frau – einfach toll!

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Vor einigen Tagen erreichte mich folgendes Email – lest bitte selbst:

Ein Erfahrungsbericht einer 17-jährigen jungen Frau – einfach toll!

Sehr geehrte Frau Pfeifer,
mein Name ist C. S. und ich bin fast 17 Jahre alt (noch 6 Tage muss ich warten). Ich habe lange überlegt, ob ich diese Nachricht schreiben soll, aber habe mich letztendlich dafür entschieden, weil ich denke, dass Sie sich immer über positives Feedback freuen. read more →

Mein Weg in ein neues Leben mit LOW CARB – ein Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Tanja Nitsch

Mein Weg in ein neues Leben mit LOW CARB – ein Erfahrungsbericht

Das Schlüsselerlebnis war am 17.10.2009, als ich (heute: 46 Jahre) mit meinem Mann bei Freunden auf einer Geburtstagsfeier war.
Wieder einmal musste ich mir Witze über meine Körperfülle (damals 99,9 kg bei einer Größe von 172 cm) anhören. Es war zwar wie immer nicht „böse“ gemeint, also lachte ich wie gewohnt einfach mit. Unsere Gastgeber und viele der Gäste waren sportliche Menschen, die schon deswegen auf ihre Ernährung achteten. read more →

Lipödem und LowCarb – ein Erfahrungsbericht

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Lipödem und LowCarb – ein Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Silvia R.

Lipödem und LowCarb – ein Erfahrungsbericht

Ich werde 49 und leide seit meiner Pubertät an einem Lipödem. Gegen diese Krankheit hilft an sich weder Sport noch Diät. Gewichtsabnahme schwer, bis unmöglich. Mit dem Alter wird es immer schlimmer. read more →

Wie kam ich zu LowCarb? Ein etwas anderer, steiniger Weg mit vielen Erfahrungen

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Wie kam ich zu LowCarb? Ein etwas anderer, steiniger Weg mit vielen Erfahrungen

Da viele Leser offenbar denken, ich sein hier der Vorzeige-LowCarb-Sportler, habe ich mich entschlossen, mal in groben Zügen zu beschreiben, wie mich die Thematik ereilt hat und seitdem nicht mehr loslässt.

Ich habe am 01.01.2011 angefangen, leistungsorientiert in Richtung Marathonlauf zu trainieren. Laufen tue ich mit Pausen seit 1987, also seit dem 12. Lebensjahr. In der Jugendzeit war ich schon mal ganz gut, aber immer trainingsfaul. Ergo hatte ich mich bei Wettkämpfen immer furchtbar gequält und hatte irgendwann keine Lust mehr drauf. In den 90ern habe ich Kampfrichter- und Trainerlehrgänge absolviert, war also sportfachlich immer gut dabei. 1999 ereilte mich wie aus heiterem Himmel eine schwere Pollenallergie, die mit Bronchialasthma einherging, mich mehrfach in lebensbedrohliche Zustände brachte und ein Laufen nahezu unmöglich machte. Auf meine Frage, warum ich ohne genetische Veranlagung oder sonstige ersichtliche Gründe so etwas bekomme konnte, erwiderte mein Hausarzt lapidar „Umwelteinflüsse“. Neben den allergischen Beschwerden plagten mich chronische Rückenschmerzen. Sehr ungewöhnlich im zarten Alter von Mitte 20, aber ich schob es auf Stress und schlechte Haltung. Mein Arzt fand die Argumentation gut, verschrieb dann und wann ein Schmerzmittel und hatte seine Ruhe. Die Folge waren jahrelange Gaben von hochdosiertem Cortison, um das Leben in den Sommermonaten wenigstens einigermaßen erträglich zu machen. Der Versuch, dieses Teufelszeug wegzulassen und alternative Mittel einzusetzen, endete darin, dass ich wochenlang nachts aufgrund Atemnot und Bronchialhusten nicht wirklich schlafen konnte und einmal beim Rasenmähen fast erstickt wäre. read more →

Meine Geschichte: Minus 80 kg mit LowCarb

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Gastbeitrag von Tina aus Mannheim

Meine Geschichte: Minus 80 kg mit LowCarb

… und das war erst der Anfang!

Meine Geschichte beginnt eigentlich schon zu meiner Kindheit. In unserer Familie sind bzw. waren alle mehr oder weniger übergewichtig. Mit 6 Jahren musste ich wöchentlich zum Kinderarzt zum wiegen und ich bekam eine „spezielle“ Diät:  Quark zu allem und mit allem. Gebracht hat es nicht wirklich etwas, denn alles was uns verboten wurde, haben wir als Kinder heimlich geholt. Wenn ich vom „wir“ schreibe, meine ich meine Schwester Simone und mich. Meine Schwester spielt in einem Leben eine sehr wichtige Rolle. Sie ist 1 ½ Jahre älter als ich. Das mit unseren Diäten zog sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Ein Beispiel – hatten meine Eltern Besuch und ich saß auf dem Sofa und bekam zum Abendessen eine Kiwi, während die anderen kalte Platten und Brot essen durften. Dafür gab es jedes Wochenende Marmorkuchen oder ähnliches. Auch Brötchen und Toast gab es jeden Tag zum Frühstück. Wenn es Gemüse zum Mittagessen gab, war dieses immer in weißer Mehlsoße. read more →

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