Das magische Turbo-Rührei – lowcarb und ketogen

Eigentlich hatte ich mir gar nichts Besonderes dabei gedacht. Wir hatten eine Lauffreund als Frühstücksgast und ich wollte uns nach einem 100 km-Lauf am Vortag ein deftiges Frühstück zubereiten. Am nächsten Tag erreichte mich dann folgende Nachricht: „Es hat wahnsinnig gut geschmeckt. Ich bin nach dem Frühstück noch 80 km mit dem Fahrrad über eine sehr profilierte Gebirgsstrecke nach Hause gefahren und hatte bis zum Abend keinen Hunger. Dieses Rührei scheint magische Kräfte zu verleihen.“ Meine Kinder haben sich ähnlich geäußert und das Ganze dann „Papa’s Turbo-Rührei“ getauft. Mittlerweile haben wir gemeinsam noch die Varianten „Turbo-Omelett“ und „Turbo-Eierpizza“ entwickelt.

Eigentlich ist es befremdlich, ein Rezept für ein „popoliges“ Rührei zu schreiben, aber aufgrund der genannten Erlebnisse und Auswirkungen sollt Ihr gerne von der Magie und der Energie dieser köstlichen und einfachen Eierspeise profitieren. Außerdem ist es wieder einmal ein Beispiel, wie man die ketogene Küche ohne großen Aufwand kreativieren und für Jedermann schmackhaft machen kann.

Zutaten:

  • 6 Eier von glücklichen Hühnern
  • ca. 75 ml Schlagsahne
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 125 g Speck (alternativ auch anderen fetten Schinken, Räucherlachs, Würstchen oder oder oder…)
  • ca. 100 g geriebenen Käse
  • Kräuter
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika)
  • reichlich Butter zum Braten (Kokosöl geht auch, ist jedoch Geschmackssache)

Zubereitung:

Die Eier mit den Gewürzen und der flüssigen Sahne verquirlen. In der Pfanne Zwiebelringe und Speck in reichlich Butter anbräunen, dann die Eimasse darüber geben und sofort den Käse dazugeben. Die Masse ein wenig in der Pfanne hin- und her schieben, dann die Pfanne vom Herd ziehen. Es reicht völlig, wenn das Ei in der heißen Pfanne weiterstockt. Die Konsistenz wird so wunderbar saftig, bei zu großer Hitze wird es schnell trocken. Dann kann es auch schon serviert werden. Das I-Tüpfelchen erhält man, wenn man das fertige Rührei auf dem Teller noch leicht mit Peperoni-Olivenöl beträufelt.

Die Abwandlung als Omelett habe ich mir an einem spanischen Buffett abgeschaut. Hierzu verquirlt man einfach den Käse, die Zwiebeln und den Speck mit der Eimasse und bräht die Masse von beiden Seiten an.

Für die Variante der „Eierpizza“ wird wie beim klassischen Rührei verfahren, allerdings wird das Ganze nur kurz in der Pfanne ohne Bewegen angebacken. Dann kommt der Belag aus Schinken, Lachs und Käse obendrauf und wird im Ofen kurz gratiniert. Sozusagen eine Pfannenpizza. Meine Kinder lieben diese, vor allem mit Lachs. Dabei füge ich noch etwas Spinat hinzu, wenn es sein muß auch „der mit dem Blubb“. Herrlich. Vor allem herrlich nahrhaft, herrlich sättigend und wunderbar ketogen.

Viel Spaß beim Sattwerden, Nachkochen und Eigen-Eier-Kreationen-Entwickeln wünscht Euch

Euer Jörg

LOWCARB BASICS – INTENSIVKURS

Ein Kurs für:
Interessenten für gesunde Ernährung, Stoffwechselerkrankte, Autoimmunerkrankte, ein paar-Kilo-zuviel-Leidende, Sportler die eine Leistungssteigerung wünschen, Leute, die vitaler und leistungsfähiger (körperlich und geistig) werden wollen, Krebspatienten und Angehörige, Skeptiker, Therapeuten und Ernährungstrainer aller Art

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Jörg Kiel

Unternehmer I Ausdauersportler I Motivator | Coach bei JK TRAUMHAUS
„Häuserbauender Marathonläufer – marathonlaufender Häuserbauer“, außerdem Coach und Motivator in Ernährung und Sport Jörg Kiel – im Hauptberuf selbständig beschäftigt mit der Planung und dem Vertrieb von Häusern – entdeckte die Vorteile der LowCarb- bzw. ketogenen Ernährung mehr oder weniger im Selbstversuch und bekämpfte damit erfolgreich seine starke asthmatische Pollenallergie. Neben einer allgemein stark verbesserten Lebensqualität und 20 kg Gewichtsabnahme konnte er damit seine ausdauersportlichen Aktivitäten endlich zielgerichtet betreiben und bildete sich in Trainingssteuerung und genetisch korrekter Ernährungslehre weiter. Entgegen aller allgemeingültigen Meinungen aus der Sporternährung lief er die Marathondistanz unter drei Stunden, sowie Ultraläufe bis zu 125 km nonstop ohne jegliche Aufnahme von Kohlenhydraten. Er bezeichnet sich selbst als lebendiges Beispiel und Selbstversuchsobjekt für geballte Power, höchste Leistungsfähigkeit, Nimmermüdigkeit, Streß- und Krankheitsresistenz sowie pures Wohlbefinden durch konsequente genetisch korrekte Ernährung und artgerechte Bewegung.