Fünf typische Stressfallen

Wir sind ganzheitliche Wesen. Daher ist es ratsam, sich neben der Ernährung auch mit dem Thema Stress zu beschäftigen. Hier findest du typische Stressfallen:

Falle Nr. 1: „Alles soll perfekt sein“

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Welche Erwartungen hast du? Soll es bei dir wie in der Werbung sein, vergiss es! Das ist nicht das wahre Leben. Wir machen es so gut wie wir können, das soll unser Anspruch sein. Manchmal ist es besser auch mal fünf gerade sein zu lassen. Denn mal ehrlich, kennst du wirklich jemand, bei dem alles perfekt ist?

Falle Nr. 2: „Wenn ich immer alle Möglichkeiten durchdenke, bin ich für alles gewappnet“

Wieviel Zeit kostet es über alles nachzudenken, bevor eine Handlung erfolgt? Es gibt das Sprichwort: Lieber unperfekt starten, als perfekt warten. Und genau so ist es: du verschwendest viel Zeit ohne ein brauchbares Ergebnis. Also hör auf zu grübeln und mach was du tun kannst. Lies mal diese Geschichte ;-):

Die Geschichte mit dem Hammer – oder was Grübeln anrichten kann

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Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorge-schützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer“.
(aus P. Watzlawick: Anleitung zum Unglücklich sein.)

Falle Nr. 3: „Ich bin permanent verspannt und komme nicht zur Ruhe“

Bring Bewegung und Entspannung in deinen Alltag. Stresshormone wirst du gut bei körperlichen Aktivitäten und bei Entspannungstechniken los. Probiere, was für dich richtig ist. Fahrrad fahren, spazieren gehen, im Garten arbeiten oder vielleicht lieber progressive Muskelentspannung. Du hast keine Zeit? Sei ehrlich, zehn Minuten sind immer möglich. Fang einfach an etwas für dich zu tun! Bald werden sich erste Erfolge einstellen.

Falle Nr. 4: „Die anderen können alles besser und haben mehr als ich“

Vergleiche dich nicht immer mit anderen. Gib – sofort – den Gedanken auf, alle haben es besser und können alles besser. Auch du hast besondere Talente. Überlege, was dir leicht von der Hand geht, was dir Freude macht, wofür du Lob bekommst. Konzentriere dich auf deine Schokoladenseiten, denn das macht Spaß.

Falle Nr. 5: „Ich sehe stets das Negative, daher fühle ich mich häufig schlecht.“

Klinke dich so gut wie möglich in die Realität ein. Dabei hilft es, wenn du anderen dein Herz ausschütten und dir Mut machen lassen kannst. Erledige unangenehme Aufgaben so bald wie möglich, damit du weniger Zeit hast, um dir Sorgen zu machen. Und gewöhne dir an, auf schwierige Momente in der Vergangenheit zurückzublicken die du gut gemeistert hast. Wetten, dass du oft nicht gedacht hättest, dass alles so gut verlaufen würde?

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Ist das wirklich wahr?
Wenn in deinen Gedanken die Wörter «immer», «nie», «die Leute sind» oder «die Welt ist» vorkommen, bist du ein Kandidat für Übergeneralisierungen.
Beispiel: Du fühlst dich schlecht. Als du in dein Auto steigst, um zur Arbeit zu fahren, springt es nicht an. Du denkst: «So etwas passiert immer nur mir. Nie läuft etwas glatt.» und fühlst dich noch schlechter als vorher. Betrachte die Sache aus einer anderen Perspektive. Ist es wirklich wahr, dass bei dir nie etwas glatt läuft? Wie viele andere Menschen auf der Welt könnten im gleichen Moment von einer Autopanne betroffen sein?

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Liebe Grüße sendet

Iris 

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Iris Jansen

Medienfachfrau | Herausgeberin | LCHF Gesundheits- und Ernährungscoach bei LCHF Deutschland
Mit Leib und SeeleNach endlosen Diäten habe ich in Schweden LCHF gefunden und vor über zwei Jahren meine Ernährung umgestellt. Noch nie ging es mir so gut wie heute und ich habe viele körperliche Verbesserungen erfahren. Die Migräne, unter der ich seit meiner Kindheit litt, ist komplett verschwunden. Das fühlt sich an wie ein Sechser im Lotto. Ich fühle mich fit und gesund.Meine Erfahrungen und mein Wissen möchte ich gerne in Publikationen, Seminaren und in Workshops weitergeben. Seit über dreißig Jahren arbeite ich im Verlags- und Medienbereich in Düsseldorf.

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