LOW CARB MIT KINDERN, TEIL 4 – Pfannkuchen mag doch jedes Kind, oder?

Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten und deshalb gibt es heute mal wieder endlich ein paar neue Anekdoten aus dem LowCarb-Reich mit Kindern im Alltag. Eigentlich könnte man mit dem Thema jeden Tag ein neues Buch füllen, aber dann bliebe ja zum Leben kaum noch Zeit.

In der Zwischenzeit hat sich bei uns eine genetisch korrekte Ernährung bei allen Familienmitgliedern fest etabliert. Meine Kinder sind weiter hineingewachsen, referieren in Kindergarten und Schule eifrig über die gesunden Sachen, die Papa und mittlerweile auch Mama oder auch alle zusammen kreieren und in schöner Regelmäßigkeit kommen Anfragen von Erzieherinnen, Elternteilen oder Grundschullehrern zu diversen Ernährungszusammenhängen und natürlich immer wieder zu Rezepten.

So langsam dämmert mir auch, warum das so ist. Wenn ich zum Beispiel meine Tochter frage, was denn bei anderen so auf den Tisch kommt, wenn sie bei Schulfreunden zu Besuch ist, höre ich immer wieder die gleichen Antworten. „Nudeln mit Tomatenketchup“, „Kartoffelchips“, „Pommes mit Mayo“. Punkt. Man könnte meinen, das Leben besteht nur aus drei Gerichten. Da verwundert es dann auch nicht, dass sich interessanterweise bei uns immer die meisten Kinder tummeln und die meisten Treffen außerhalb der Schule bei uns stattfinden. Und kaum sind Schulfreunde & Co. aa, geht es auch schon los. „Ich habe Hunger. Hast Du was von den leckeren Sachen da, die Luisa immer mit in die Schule bringt?“ Ach ja? Ich dachte immer, Pommes und Chips sind so furchtbar lecker, dass man gar nichts anderes braucht? Wenn man manchen Kindern aufmerksam zuhört, merkt man schnell, dass es zuhause nahrungstechnisch an den einfachsten Dingen mangelt.

Und so kam es, dass auf die Frage, was sie denn jetzt am liebsten essen würden, alle Kinder im Chor „Pfannkuchen!“ riefen. Die meisten kannten diese nur mit „Teig aus der Tube“ oder aus Mehl. Aber wir hatten in der Vergangenheit viele Experimente mit süßen und herzhaften Pfannkuchen gemacht. Mittlerweile hatte sich ein optimales Rezept herauskristallisiert, welches in Konsistenz und Geschmack locker mit der „herkömmlichen“ Variante mithalten kann. Mit den Nährwerten sowieso. Bevor Ihr lange nachfragt, will ich Euch das Grundrezept (ausreichend für vier Pfannkuchen, ca. 20 cm Durchmesser) nicht länger vorenthalten:

Zutaten

  • 4 Eier
  • 2 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 2 Esslöffel Eiweisspulver (für süße Pfannkuchen Vanille, für herzhafte neutrales)
  • 100 ml Sahne
  • 5 g Backpulver
  • reichlich Butter oder Kokosöl zum Anbraten

Alle Zutaten vermengen und mit dem Pürierstab kräftig mixen. Die Kombination gemahlene Mandeln und Sahne ergibt aus meiner Sicht die beste Konsistenz im Vergleich zu allen anderen bekannten LowCarb-Pfannkuchen-Rezepten. Wichtig ist auch, genügend Butter oder Kokosöl zum Braten zu nehmen. Die Pfanne sollte nicht größer als 20 cm sein, sonst wird das wenden äußerst schwierig. Die Dinger dürfen ruhig richtig fettig sein. Dann sättigen sie auch richtig gut.

Nach gemeinsamem Zubereiten der Pfannkuchen brach in unserer Küche ein regelrechter Pfannkuchen-Hype aus und die Pfannkuchen-Party war in vollem Gange. Wir kredenzen die Pfannkuchen entweder mit LowCarb-Marmelade oder „Nutella“ (siehe Artikel „LowCarb mit Kindern, Teil 2) oder herzhaft mit Spinat, Lachs, Käse, Schinken oder was auch immer. Am Stück, geschnitten, gerollt, aus Pfannkuchen kann man alles machen. Vor allem immer wieder neu. Denn für Kinder ist Essen nur dann lobenswert, wenn es interessant genug gemacht ist. Das musste ich auch erst lernen.
Somit hatte ich mal wieder einen „Big Point“ bei der Kinderschar erzielt. Ich hoffe nur, dass jetzt nicht jeden Tag die halbe Schulklasse hier steht und nach Pfannkuchen verlangt. Zu befürchten wäre es.
Im nächsten Teil von „LowCarb mit Kindern“ werde ich über neue Erkenntnisse aus der Frühstücksaufstrich-Herstellung berichten können. Seid jetzt schon gespannt. Bis dahin wünsche ich Euch wie immer ein fröhliches LowCarb-Leben mit glücklichen, gesunden Kindern!

Viele Grüße sendet Euch

Jörg

PS: hier gehts zum Artikel „LowCarb mit Kindern – Teil1 – Bestandsaufnahme“

LOWCARB BASICS – INTENSIVKURS

Ein Kurs für:
Interessenten für gesunde Ernährung, Stoffwechselerkrankte, Autoimmunerkrankte, ein paar-Kilo-zuviel-Leidende, Sportler die eine Leistungssteigerung wünschen, Leute, die vitaler und leistungsfähiger (körperlich und geistig) werden wollen, Krebspatienten und Angehörige, Skeptiker, Therapeuten und Ernährungstrainer aller Art

Das könnte Dich auch noch interessieren ...

The following two tabs change content below.

Jörg Kiel

Unternehmer I Ausdauersportler I Motivator | Coach bei JK TRAUMHAUS
„Häuserbauender Marathonläufer – marathonlaufender Häuserbauer“, außerdem Coach und Motivator in Ernährung und SportJörg Kiel – im Hauptberuf selbständig beschäftigt mit der Planung und dem Vertrieb von Häusern – entdeckte die Vorteile der LowCarb- bzw. ketogenen Ernährung mehr oder weniger im Selbstversuch und bekämpfte damit erfolgreich seine starke asthmatische Pollenallergie. Neben einer allgemein stark verbesserten Lebensqualität und 20 kg Gewichtsabnahme konnte er damit seine ausdauersportlichen Aktivitäten endlich zielgerichtet betreiben und bildete sich in Trainingssteuerung und genetisch korrekter Ernährungslehre weiter. Entgegen aller allgemeingültigen Meinungen aus der Sporternährung lief er die Marathondistanz unter drei Stunden, sowie Ultraläufe bis zu 125 km nonstop ohne jegliche Aufnahme von Kohlenhydraten.Er bezeichnet sich selbst als lebendiges Beispiel und Selbstversuchsobjekt für geballte Power, höchste Leistungsfähigkeit, Nimmermüdigkeit, Streß- und Krankheitsresistenz sowie pures Wohlbefinden durch konsequente genetisch korrekte Ernährung und artgerechte Bewegung.