Sonne und Vitamin D – ein starkes Team

Geht es euch wie mir? In den Wintermonaten sehne ich mich nach dem Augenblick, wenn ich mit einer Tasse Kaffee auf die Terrasse gehen kann. Wenn ich mein Gesicht der Sonne entgegenstrecken und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen kann. Wenn ich dann spüre, wie dieser wundervolle Sinneseindruck eine Ausschüttung des Glückshormons Serotonin auslöst.

Leider ist es noch Winter und der bewirkt bei vielen Menschen den bekannten Winter-Blues. In Statistiken drückt sich dieser Zustand durch eine steigende Selbstmordrate aus. Doch soweit wollen wir es nicht kommen lassen!

Also, was ist zu tun? Gesund ernähren wir uns ja schon, zum Glück. Aber reicht das immer aus? Nein, leider manchmal nicht. Gut, dass es das Sonnenvitamin gibt: Vitamin D. Wenn wir im Sommer in der Mittagszeit, ohne Schutzcreme und mit viel freier Haut die Sonne genießen, stellt unser Körper selbst Vitamin D her. Eine perfekte Einrichtung der Natur. So weit, so gut. Doch was ist in den Wintermonaten? War dir bewusst, dass Deutschland auf dem 50. Breitengrad liegt, genau wie Canada? Das bedeutet, dass ganze sechs Monate im Jahr die Sonne nicht genügend UV-Strahlen zu uns schicken kann, die unser Körper benötigt, um Vitamin D selbst herzustellen.

Ach so! Nun wird klar, warum in es in der Wintermonaten vermehrt zu schlechter Laune und depressiven Phasen kommt. Was ist zu tun? Eigentlich ganz einfach: Sorge dafür, dass dein Vitamin D-Spiegel das ganze Jahr über hoch genug ist, um dich wohl zu fühlen. Und wieso rät mir mein Arzt das nicht, fragst du dich nun vielleicht? Tja, zum Teil liegt es daran, dass die Vitamin D-Forschung erst in den letzten Jahren so richtig aktiv geworden ist und zum Teil mag es daran liegen (ich bin jetzt etwas sarkastisch), dass die Pharmaindustrie kein Interesse daran hat, dass wir das wissen. Daher sponsert sie auch keine Fortbildungen dazu.

Warum gehört zu einer guten Ernährung auch ein guter Vitamin D-Spiegel?
Wenn wir uns unseren Körper mit einer gesunden Low Carb-Ernährung verwöhnen und es uns trotzdem nicht so gut geht und die Abnahme misslingt, ist sehr häufig ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel das Übel. Denn ein optimaler Spiegel reguliert unser Hungergefühl und aktiviert die Fettverbrennung. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass auch gewisse Zellen in unserem Gehirn über Vitamin-D-Rezeptoren verfügen. Ist zu wenig Vitamin D vorhanden, stellt sich unser Sättigungsgefühl erst später ein. Selbst in den Fettzellen sind Vitamin-D-Rezeptoren zu finden, die dafür sorgen, dass Fett in Energie umgewandelt werden kann.

Was bedeutet das in der Praxis? Lass deinen Vitamin D-Spiegel bestimmen und achte darauf, dass er bei mindestens 40 ng/ml liegt. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast oder eine gute Prophylaxe haben möchtest, sorge für einen Spiegel, der noch höher ist, gerne um die 90 ng/ml. Mit einer gesunden Ernährung und einem guten Vitamin D-Spiegel kannst du nur gewinnen und wirst mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen.

Bitte denk immer daran denken, dass die benötigte Vitamin-D-Dosis steigt, je höher dein Körpergewicht ist. Denn Vitamin D lagert sich in den Fettzellen ein.

Für mich war und ist alles Wissenswerte um das Vitamin, das eigentlich ein Hormon ist, sehr spannend. Daher habe ich eine Ausbildung zur Vitamin-D-Beraterin angestrebt und sie erfolgreich in diesem Monat abgeschlossen. Es macht einfach Spaß, stets den Horizont zu erweitern. Dass ich auf der Homepage von Dr. med. Raimund von Helden als Therapeutin gelistet bin, freut mich natürlich sehr https://www.vitamindservice.de/therapeuten. Falls du eine Beratung brauchst, ist diese Liste bestimmt hilfreich für dich.

Liebe Grüße sendet

Margret

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Margret Ache

Gesundheitspädagogin | LCHF Gesundheits- und Ernährungscoach | Herausgeberin bei LCHF Deutschland
Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts (A. Schopenhauer) -Dieser Satz begleitet mich durch mein Leben. In meinen Ausbildungen spielte und in meiner täglichen Arbeit spielt die Gesundheit eine zentrale Rolle. Mein Anliegen ist es, die vier Säulen der Gesundheit auf einer ganzheitlichen Basis zu vermitteln. Ernährung, Entspannung, Bewegung und mentales Training sind mein Hobby, das ich zum Beruf machen durfte. In vielen Kursen und Seminaren vermittle ich das Wissen darüber und freue mich nach wie vor über das positive Feedback der Teilnehmer.Die LCHF-Ernährung ist seit drei Jahren mein Lebensstil geworden, den ich nie wieder missen möchte. Mir ist klar geworden, dass die Qualität meines Körpers von der Qualität meiner Ernährung abhängt. Wertvolle Inspiration zu diesem Thema finde ich stets in meiner Wahlheimat Schweden, also im LCHF Mutterland. Der persönliche Austausch mit den LCHF Gründern Sten Sture Skaldeman oder Annika Dahlqvist ist ein großes Geschenk, für das ich sehr dankbar bin.

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